Ultimativer Ratgeber: Hanf & CBD für Tiere

Hanf liefert Tieren Omega-Fettsäuren, pflanzliches Eiweiss, Ballaststoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Terpene, Flavonoide und natürlich vorkommende Cannabinoide, darunter CBD.

SPARROW verwendet hochwertige Hanfrohstoffe und Hanfextrakte für Ergänzungsfuttermittel, die Hunde, Katzen, Pferde und Kleintiere im Alltag begleiten. Dieser Ratgeber zeigt, was Hanf und CBD sind, wie sie im Körper wirken können und worauf du bei Qualität und Recht achten solltest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Hanf ist eine nährstoffreiche Nutz- und Futterpflanze mit Omega-Fettsäuren, pflanzlichem Eiweiss, Ballaststoffen und natürlichen Cannabinoiden.
  • CBD wirkt nicht berauschend und kann mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System interagieren.
  • SPARROW nutzt das volle Pflanzenspektrum statt isoliertem CBD; die Mechanik dahinter, der Entourage-Effekt, ist pharmakologisch gut begründet.
  • Verwendet wird EU-zertifizierter Nutzhanf mit unter 0,2 Prozent THC, konform mit dem Futtermittelrecht in der Schweiz und der EU.
  • Hanf ist ein Ergänzungsfuttermittel und kein Heilmittel. Bei kranken, trächtigen oder medikamentös behandelten Tieren gehört die Fütterung mit der Tierärztin abgesprochen.

Was ist CBD für Tiere?

CBD steht für Cannabidiol, einen natürlichen Pflanzenstoff aus der Hanfpflanze und einen von über achtzig Cannabinoiden in Cannabis sativa. Anders als THC wirkt CBD nicht berauschend und macht Tiere nicht «high». In der Tierernährung wird es zur natürlichen Unterstützung des Wohlbefindens eingesetzt.

Wie wirkt CBD im Körper des Tieres?

CBD kann mit dem Endocannabinoid-System interagieren, einem Regulationssystem, das alle Säugetiere besitzen. Es ist an Prozessen wie innerer Balance, Stressverarbeitung, Verdauung, Hautfunktion und allgemeinem Wohlbefinden beteiligt. Vereinfacht wirkt es wie ein körpereigener Taktgeber, der den Organismus im Gleichgewicht hält. Produziert der Körper durch Stress, Alter oder Belastung weniger eigene Endocannabinoide, kann ein pflanzliches Cannabinoid wie CBD an dieses System andocken und es unterstützen.

Definition: CBD

CBD ist ein natürlicher Pflanzenstoff aus der Hanfpflanze. Es gehört zu den Cannabinoiden, wirkt nicht berauschend und wird bei Tieren zur natürlichen Unterstützung des Wohlbefindens eingesetzt.

Was ist CBD für Tiere?

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol. Es ist ein natürlicher Pflanzenstoff aus der Hanfpflanze und gehört zu den Cannabinoiden. Im Gegensatz zu THC wirkt CBD nicht berauschend und macht Tiere nicht „high“. CBD wird bei Tieren vor allem zur natürlichen Unterstützung des Wohlbefindens eingesetzt.

Wie wirkt CBD bei Tieren?

CBD kann mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System interagieren. Dieses System ist bei Säugetieren an verschiedenen Regulationsprozessen beteiligt, etwa an innerer Balance, Stressverarbeitung, Verdauung, Hautfunktion und allgemeinem Wohlbefinden.

Definition: Hanf

Hanf ist eine vielseitige Nutzpflanze mit wertvollen Nährstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Für Tiere ist Hanf besonders wegen seiner Omega-Fettsäuren, Proteine, Ballaststoffe und natürlichen Cannabinoide interessant.

Ist Hanf gut für Tiere?

Hanf kann ein wertvoller Bestandteil der Tierernährung sein. Hanfsamen sowie viele Teiler der gesamten Hanfpflanze enthalten zusammen wertvolle Fettsäuren, pflanzliches Protein, Ballaststoffe und natürliche Pflanzenstoffe. Diese Nährstoffkombination macht Hanf zu einem modernen Superfood für Hunde, Katzen, Pferde und Kleintiere.

Was ist der Unterschied zwischen Hanf und Marihuana?

Hanf und Marihuana stammen aus derselben Pflanzenfamilie, unterscheiden sich aber deutlich im THC-Gehalt und in ihrer Verwendung. Nutzhanf enthält nur sehr geringe Mengen THC und wird für Lebensmittel, Öle, Fasern und Naturprodukte verwendet. Marihuana wird hingegen vor allem mit einem hohen THC-Gehalt verbunden.

Definition: Endocannabinoid-System

Das Endocannabinoid-System ist ein körpereigenes Regulationssystem bei Säugetieren. Es ist an Prozessen wie innerer Balance, Stressverarbeitung, Verdauung, Hautfunktion und allgemeinem Wohlbefinden beteiligt.

Definition: Entourage-Effekt

Der Entourage-Effekt beschreibt das natürliche Zusammenspiel verschiedener Bestandteile der Hanfpflanze, darunter Cannabinoide, Terpene, Flavonoide und Fettsäuren.

Hanf oder Marihuana: wo liegt der Unterschied?

Beim Wort Hanf denken viele zuerst an Rausch. In der Tierernährung ist das unbegründet. Hanf und Marihuana stammen zwar beide von Cannabis sativa ab, unterscheiden sich aber im THC-Gehalt und im Einsatz. Marihuana wird auf einen hohen Anteil des psychoaktiven THC gezüchtet. Nutzhanf, wie ihn SPARROW verwendet, enthält von Natur aus sehr wenig THC (unter 0,2 Prozent) und macht weder «high» noch «stoned», dafür ist er reich an Fettsäuren, Eiweiss und sekundären Pflanzenstoffen. Genutzt wird Nutzhanf seit Jahrtausenden, von der Faser über den Samen bis zum Öl.

Kurz gesagt:

  • Marihuana wird primär auf einen hohen Anteil des psychoaktiven Stoffes THC (Tetrahydrocannabinol) gezüchtet.
  • Nutz- oder Industriehanf (wie er von SPARROW verwendet wird) ist eine hochwachsende Pflanze, die auf einen extrem niedrigen THC-Gehalt (unter 0,2%) gezüchtet ist. Er macht weder „high“ noch „stoned“, ist aber von Natur aus reich an hunderten anderen wertvollen Pflanzenstoffen.

Was steckt im Hanf?

Hanfsamen und die daraus gewonnenen Bestandteile bringen eine hohe Nährstoffdichte mit. Vier Gruppen sind für Tiere besonders relevant.

Fettsäuren in einem günstigen Verhältnis

Hanföl liefert Omega-6- (Linolsäure) und Omega-3-Fettsäuren (Alpha-Linolensäure) in einem für die Ernährung günstigen Verhältnis von rund 3.75:1, je nach Sorte.

  • Warum ist das wichtig? Tiere können diese essenziellen Fettsäuren nicht selbst bilden und müssen sie über die Nahrung aufnehmen. Ein ausgewogenes Verhältnis kann zu einer fettsäurereichen, ausgewogenen Ernährung beitragen.

Die seltene Gamma-Linolensäure (GLA)

Hanf gehört zu den wenigen Pflanzen, die Gamma-Linolensäure (GLA) enthalten, eine besondere Omega-6-Fettsäure, die sonst vor allem in Borretsch- und Nachtkerzenöl vorkommt. Je nach Sorte und Verarbeitung liegt der GLA-Gehalt bei rund 1 bis 4 Prozent. GLA wird vor allem im Zusammenhang mit Haut- und Fellgesundheit geschätzt.

  • Warum ist sie wichtig? GLA kann das Hautbild und die Fellqualität massgeblich verbessern. Zudem aktiviert sie den Stoffwechsel erheblich und kann eine gesunde Balance des Hormonhaushaltes unterstützen.

Pflanzliches Eiweiss und Ballaststoffe

Hanfsamen liefern hochwertiges pflanzliches Eiweiss mit allen essenziellen Aminosäuren. Mit rund 31 Gramm Protein pro 100 Gramm geschälter Samen gehört Hanf zu den proteinreichsten pflanzlichen Quellen, vergleichbar mit Hülsenfrüchten wie Soja und Lupine, und das ohne die Unverträglichkeiten, die Soja bei manchen Tieren auslöst. Die Ballaststoffe der Pflanze können eine normale Verdauung unterstützen.

  • Warum sind sie wichtig? Hanfproteine enthalten alle wichtigen essenziellen Aminosäuren, die für den Aufbau und die Reparatur der Muskulatur unverzichtbar sind. Die in der gesamten Pflanze enthaltenen Ballaststoffe unterstützen die Gesundheit des Magen-Darm-Traktes.

Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien

Hanf enthält B-Vitamine und Vitamin E sowie Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Zink. Vitamin E und die Flavonoide der Pflanze zählen zu den Antioxidantien.

Nährstoff-GruppeBestandteile im HanfBedeutung in der Ernährung
FettsäurenOmega-6 (Linolsäure), Omega-3 (Alpha-Linolensäure), GLAWasserdurchlässigkeit der Haut, Glanz bei trockenem/sprödem Fell, Herz-Kreislauf-Schutz.
Eiweissalle essenziellen AminosäurenBaustein einer ausgewogenen Fütterung und zur Unterstützung der Muskulatur.
VitamineB-Vitamine, Vitamin EStärkung des Immunsystems.
MineralstoffeMagnesium, Eisen, Zink, KalziumKnochenaufbau, Sauerstofftransport, Stoffwechsel.
AntioxidantienFlavonoide, Vitamin EZellschutz vor oxidativem Stress

Vollspektrum und der Entourage-Effekt

Die Naturprodukte von SPARROW nutzen die gesamte Hanfpflanze statt isoliertem CBD. Dahinter steht der Entourage-Effekt: die Idee, dass Cannabinoide, Terpene, Flavonoide und Fettsäuren im Zusammenspiel mehr bewirken als ein einzelner isolierter Stoff. Die pharmakologische Grundlage dafür ist gut begründet. Die sauren Vorstufen wie CBDA werden besser aufgenommen als reines CBD, und Terpene wie Beta-Caryophyllen sind selbst aktiv. Mit den SPARROW-Produkten bekommt dein Tier daher das ganze natürliche Spektrum der Pflanze.

Ist CBD für Tiere legal?

Ja, sofern es aus der richtigen Quelle stammt. CBD untersteht nicht dem Betäubungsmittelgesetz, im Futtermittelrecht gelten aber klare Regeln. Synthetisches CBD und chemisch isolierte CBD-Extrakte sind als Futtermittel nicht zugelassen. Sogenannter CBD-Blüten- oder Freizeithanf, der in der Schweiz mit bis zu 1 Prozent THC für den Humankonsum erlaubt ist, gehört nicht in die Tierfütterung.

SPARROW verwendet ausschliesslich EU-zertifizierten Nutzhanf. Dieser enthält von Natur aus das volle Spektrum an CBD, Terpenen und Flavonoiden, unterschreitet die THC-Grenze von 0,2 Prozent und entspricht dem Futtermittelrecht der Schweiz und der EU. Er ist zu 100 Prozent naturbelassen und stammt nicht aus Kulturen, die auf CBD-Höchstwerte hochgezüchtet wurden.

Für welche Tiere eignet sich Hanf?

Hanf kann in geeigneter Form Bestandteil von Ergänzungsfuttermitteln für Hunde, Katzen, Pferde und Kleintiere sein. Rezeptur, Dosierung und Deklaration müssen zur Tierart, zum Einsatzzweck und zu den geltenden Futtermittelvorschriften passen. Bei trächtigen, säugenden, kranken oder medikamentös behandelten Tieren sollte die Fütterung mit einer Fachperson oder der Tierärztin abgestimmt werden.

SPARROW Pet Natur-Produkte mit Hanf

SPARROW entwickelt natürliche Ergänzungsfuttermittel mit funktionellen Superfoods, ausgewählten Kräutern und hochwertigen Hanfbestandteilen. Unser Ziel ist es, Tierhalterinnen und Tierhaltern Produkte anzubieten, die einfach anzuwenden sind und die tägliche Fütterung sinnvoll ergänzen.

Unsere Hanf-Rohstoffe werden sorgfältig ausgewählt und nur dort eingesetzt, wo sie ernährungsphysiologisch Sinn ergeben.

Unser Qualitätsversprechen

Unser Anspruch ist Qualität, Transparenz, Verträglichkeit und eine gesetzeskonforme Deklaration. Worauf wir setzen:

  • ausgewählte Nutzhanf-Rohstoffe
  • klare und transparente Deklaration
  • sorgfältig abgestimmte Rezepturen
  • natürliche Kombinationen ohne unnötige Zusatzstoffe
  • Kommunikation ohne Heilversprechen

Hanf ist für uns eine hochwertige Ergänzung der täglichen Fütterung. Genau so kommunizieren wir es auch.

Die wichtigsten Vorteile von Hanf in der Tierernährung im Überblick

1. Natürliche Quelle wertvoller Fettsäuren

Hanfsamenöl liefert Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren in einem ausgewogenen Verhältnis. Diese Fettsäuren können Haut, Fell und die allgemeine Vitalität unterstützen.

2. Enthält Gamma-Linolensäure

Die im Hanföl vorkommende Gamma-Linolensäure ist ein besonderer Bestandteil, der vor allem im Zusammenhang mit Haut- und Fellgesundheit geschätzt wird.

3. Pflanzliches Protein

Hanfsamen und Hanfmehl liefern wertvolles pflanzliches Eiweiss mit wichtigen Aminosäuren. Das macht Hanf zu einem interessanten Bestandteil funktioneller Rezepturen.

4. Natürliche Ballaststoffe

Hanfbestandteile wie Hanfmehl oder Hanfkuchen können Ballaststoffe liefern, die eine normale Verdauungsfunktion unterstützen.

5. Gute Kombinierbarkeit

Hanf lässt sich hervorragend mit Kräutern, Superfoods, Ölen, Mineralstoffen und funktionellen Nährstoffen kombinieren.

6. Für ganzheitliche Rezepturen geeignet

Hanf passt ideal zu modernen Futterkonzepten, die Natürlichkeit, Verträglichkeit und funktionellen Nutzen miteinander verbinden.

Kurz gesagt

Hanf ist eine vielseitige, nährstoffreiche Ergänzung der Tierernährung: Omega-Fettsäuren, pflanzliches Eiweiss, Ballaststoffe und natürliche Begleitstoffe wie Cannabinoide, Terpene und Flavonoide. Richtig eingesetzt und sauber deklariert kann Hanf die tägliche Fütterung von Hunden, Katzen, Pferden und Kleintieren sinnvoll ergänzen.

SPARROW verbindet Nutzhanf mit funktionellen Rezepturen, für Tiere, die natürlich unterstützt werden sollen, und für Menschen, die Wert auf Qualität und Transparenz legen.

Häufige Fragen & Antworten zu Hanf & CBD für Tiere

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information über den Stand der Wissenschaft und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Zur Einordnung beim Tier: der THC Grenzwert liegt bei 0.2%. Entscheidend für ein Produkt ist die Unterscheidung zwischen Erzeugnis und Zusatzstoff. Mechanisch kaltgepresstes Hanföl aus der ganzen Pflanze und den Samen, das von Natur aus Cannabinoide in geringer Konzentration enthält, ist ein verkehrsfähiges Einzelfuttermittel, sofern die geltenden THC-Höchstgehalte eingehalten werden und keine gezielte Anreicherung stattfindet. Gezielt angereicherte CBD-Extrakte (etwa via CO2- oder Ethanol-Extraktion) gelten dagegen als Futtermittel-Zusatzstoffe und sind mangels Zulassung nicht erlaubt.